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  Instrumente


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In den süddeutschen Spielmannszügen werden folgende traditionelle Instrumente gespielt:
klappenlose Flöten - ventillose Fanfaren - Schlaginstrumente

Flöten

Die Flöte im Spielmannswesen wird „Spielmannspfeife“ genannt und hat ein Mundloch und anstelle von Klappen 7 Löcher.




Im Spielmannszug Hollfeld sind 3 Arten der Spielmannspfeife vertreten:

Die Sopranflöte:
Die Sopranflöte ist in Ces gestimmt. Der Tonumfang umfasst die Töne von d1 bis g3, teilweise sogar bis a3.

Die Altflöte:
Die Altflöte ist in Fes gestimmt. Der Tonumfang umfasst die Töne von d1 bis g3, teilweise sogar bis a3.

Die Tenorflöte:
Die Tenorflöte ist in Ces gestimmt. Der Tonumfang umfasst die Töne von d1 bis g3, teilweise sogar bis a3.

Flöten wurden früher aus Holz gebaut, weshalb sie zur Instrumentenfamilie der Holzblasinstrumente zählen. Heute verwendet man Kunststoff oder Metall.

Die Form des Rohres ist zylindrisch oder konisch. Bis in die 80er Jahre wurde im 2-3 stimmigen Sopranflötensatz musiziert. Seither setzt sich immer mehr der erweiterte 4-stimmige Flötensatz mit 1. Sopranflöte, 2. Sopranflöte, Altflöte und Tenorflöte durch.


Fanfaren

Die Fanfarentrompete, auch Naturtrompete genannt, hat keine Ventile. Das Instrument besteht aus einem weitgehendst zylindrischem Rohr, einem Knauf, einem Schallstück (auch Stürze) und einem Kesselmundstück.


Im Spielmannszug Hollfeld gibt es 2 Arten der Fanfaren:

Die Sopranfanfare:
Die Sopranfanfare ist in Es gestimmt. Der Tonumfang umfasst gemäß der Naturtonreihe die Töne von g bis g2.

Die Bassfanfare:
Die Bassfanfare ist in Es gestimmt. Der Tonumfang umfasst gemäß der Naturtonreihe die Töne von g bis g2.

Die Fanfare hat sich aus der römischen Tuba und der barocken Naturtrompete entwickelt.

Seit frühester Zeit diente sie als Signalinstrument und übernahm später religiöse und militärische Funktionen. Die Feldtrompeter gehörten seit alters zur Kavallerie.



Schlaginstrumente

Bei den Schlaginstrumenten unterscheidet man grundsätzlich zwischen Membranophonen, also Fellinstrumenten, und Idiophonen, also Selbstklingern.



In unserem Spielmannszug Hollfeld gibt es viele verschiedene Arten von Schlaginstrumenten:

Kleine Trommel:
Die Kleine Trommel gehört wohl zu den wichtigsten Schlaginstrumenten beim Spielmannszug. Sie zählt zur Gruppe der Membranophone und hat eine unbestimmt Tonhöhe. Die Trommel hat einen zylindrischen Holz- oder Metallkorpus, ein Schlagfell und ein Resonanzfell, über das Schnarrsaiten gespannt sind.

Große Trommel:
Die Große Trommel gehört ebenfalls zu den Membranophonen und gibt den Marschrhythmus vor. Sie hat auch einen zylindrischen Holzkorpus sowie zwei Felle.

Landsknechttrommel:
Die Landsknechttrommel ist ein typisches Instrument der Spielmannsmusik. Sie unterscheidet sich von der Kleinen Trommel dadurch, dass sie einen Holzkorpus besitzt und außerdem größer ist und dadurch tiefer klingt.

Becken:
Die Becken zählen zu der Gruppe der Idiophone. Sie bestehen aus zwei tellerförmigen, gewölbten Scheiben aus einer Metalllegierung mit einem Durchmesser von 36-60 cm. Um einen Klang zu erzeugen werden sie aneinander geschlagen.

Pauken:
Die Pauken werden meist paarweise verwendet und verfügen über eine bestimmte Tonhöhe, deren Umfang sich bei der Großen Pauke von F bis d und bei der Kleinen Pauke von B bis fis erstreckt.

Lyra:
Die Lyra ist ein tragbares Glockenspiel, das aus Metallplatten besteht und über einen Tonumfang von c1 bis c3 verfügt, wobei die Töne 2 Oktaven höher erklingen.